Ampfurther Schmiede

Am vergangenen Samstag bin ich zur Ampfurther Schmiede bei Oschersleben gefahren.
Dort hatte ich eine Honda CBR 1100 XX Super Blackbird nach meinen Vorstellungen gefunden und wollte sie mir gern vor Ort anschauen.
Das Motorrad des Interesses ist in diesem Fall eine 2000er Honda CBR1100 Super Blackbird in dem tiefen roten Metallic Farbton und angeblich nachvollziehbaren 14000km Laufleistung.
Mit dem Modelljahr 2000 handelt es sich um die recht seltene Version, die bereits Einspritzung, aber noch das alte, analoge Cockpit aufweist. Das war mir von Anfang an sympathisch.

Als wir vor Ort auf den Hof fahren, wartet der Inhaber bereits in der Tür auf uns.
Die CBR1100 steht direkt hinter der Eingangstür in der Werkstatt bereit zum Anschauen. Der allererste Eindruck begeistert mich. Bereits im Jahr 1999 fuhr ich damals eine Vergaser-Blackbird mit damals 164PS in der Gleichen Farbe. Es kommen Erinnerungen auf.
An diesem Bike sind Krauser Kofferträger verbaut, die jetzt nicht so wirklich meinen Geschmack treffen und gewiss wieder demontiert würden, sollte es zum Kauf kommen.
Bei unserer Ankunft läuft bereits der Kaffee durch und insgesamt erleben wir einen sehr netten Kontakt. Nachdem ich mir das Motorrad zufrieden angeschaut habe, stand eine kurze Probefahrt auf dem Programm. Die erfolgte hier auf dem Dorf ohne Helm und nur in der Straße. Wichtig war mir die Schaltbarkeit des Getriebe und der Motorlauf, speziell der erste Start.
Auch diese Hürde nahm die Blackbird ohne Probleme.
Somit stand dem Kauf nichts mehr im Weg. Der Preis war bereits zuvor ausgehandelt und ich sehe hier keine Veranlassung, daran noch weiterzuarbeiten. Das wäre in diesem Fall unfair.
Im weiteren Verlauf schaue ich interessiert mir die Werkstatt an. Allgemein arbeitet der Besitzer hier eher an Harleys und baut hier auch ganze Custombikes selbst auf und um.
Der nächste Weg auf der Führung durch den Betrieb führt uns in den überaus beeindruckenden Ausstellungsraum. Hier sehen wir ebenfalls tolle Fahrzeuge in einem absolut liebevoll gestalteten Umfeld.

In Folge wickeln wir den Kauf ab, verladen das Bike auf dem mitgebrachten Anhänger und machen uns dann auf den Heimweg.
Ich denke, das wird gewiss nicht der letzte Besuch dieses Ortes gewesen sein …
Vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal für die supernette Begrüßung und die tatsächlich sehr beeindruckende Führung durch die Ampfurther Schmiede.

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